Schulordnung

Schulordnung der Grundschule Am See

Die Schulordnung gilt für alle Kinder und Erwachsene an unserer Schule.

Damit alle in unserer Schule gut zusammenleben können, muss ich auf den anderen Rücksicht nehmen. Ich darf nichts tun, was den anderen stört. Vor allem darf ich niemanden verletzen; auch Worte können verletzen.

Ich respektiere die anderen. Ich will mir stets Mühe geben, mit jedermann in unserer Schule höflich und offen zusammenzuarbeiten. Problemen gehe ich nicht aus dem Weg, sondern helfe bei der Konfliktbewältigung.

Ich achte darauf, dass keiner belästigt, eingeschüchtert, bedroht oder ausge­grenzt wird.

Ich darf nicht wegsehen, sei ich Kind oder Erwachsener.

Alle Kinder und auch die Lehrerinnen und Lehrer sollen sich in unserer Schule wohl fühlen, lernen und lehren können.

Pflichten, Möglichkeiten und Gestaltungsräume der Schülerinnen und Schüler

In unserer Schule kann ich:

  • andere Kinder treffen und kennen lernen
  • mit anderen Kindern oder Erwachsenen reden, spielen, arbeiten, gemeinsam etwas planen und durchführen
  • Neues lernen
  • zuschauen, was andere tun
  • etwas Wichtiges oder Schönes erleben
  • mich wohlfühlen

Dazu brauche ich:
andere Kinder, die freundlich sind
Erwachsene, die Zeit für mich haben und mir zuhören
Räume, die gemütlich sind
Regeln, die von mir eingehalten werden
eine gemeinsame Zeiteinteilung aller, damit ich auch wirklich Zeit zum Spielen, zum Lernen und zum Ausruhen habe

Damit ich gern in meiner Schule bin, halte ich folgende Vereinbarungen ein:
Ich darf meine Meinung in angemessener Form äußern; ich gestehe anderen das gleiche Recht zu.

  • Ich helfe anderen.
  • Ich achte das Eigentum anderer.
  • Ich verhalte mich anderen gegenüber fair.
  • Ich beleidige und provoziere meine Mitschüler nicht.
  • Ich fange keinen Streit und keine Prügelei an.
  • Ich bringe keine Dinge mit, die andere stören oder gefährden.
  • Ich beschädige meine Schule nicht und werfe keinen Müll umher.
  • Ich verhalte mich im Unterricht so, dass niemand gestört wird.

Pflichten, Möglichkeiten und Gestaltungsräume der Lehrerinnen und Lehrer

  • Ich achte auf pünktlichen Unterrichtsbeginn.
  • Ich nehme mir Zeit für meine Schülerinnen und Schüler.
  • Ich behandele meine Schülerinnen und Schüler freundlich und nehme deren Probleme ernst.
  • Ich setze gezielt das Lob als pädagogische Methode ein.
  • Ich bespreche mindestens einmal im Schuljahr die Schulregeln mit meinen Schülerinnen und Schülern.
  • Ich nehme mir Zeit für gemeinsame Klassenaktivitäten.
  • Ich bin offen für die Mitwirkung und Einflussnahme von Eltern auf die Gestaltung des Schullebens.
  • Ich informiere die Eltern bei unentschuldigtem Fehlen der Kinder bis zur 1. großen Pause.
  • Ich reagiere angemessen und möglichst unmittelbar auf Verstöße gegen die Schulordnung und beziehe die Eltern bei der Konfliktlösung mit ein (nach Stufenplan, S. 14).
  • Ich verlasse zu den großen Pausen als Letzte/r den Klassenraum.
  • Ich trage die Verstöße im Unterricht ins Klassenbuch ein.
  • Ich melde Verstöße außerhalb des Unterrichts (Pause, Betreuung, GTS, Bus, …) dem Klassenlehrer

Pflichten, Möglichkeiten und Gestaltungsräume der Eltern

  • Ich erhalte zur Einschulung meines Kindes die Schulordnung der GS Am See in Groß Twülpstedt und verpflichte mich die mich betreffenden Regeln einzuhalten.
  • Ich begleite verantwortungsbewusst die schulische Laufbahn meines Kindes gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern.
  • Ich betrachte die Erziehungsaufgabe als gemeinsamen Auftrag von Elternhaus und Schule und arbeite bei Konflikten mit der Schule zusammen.
  • Ich informiere die Schule vor Unterrichtsbeginn vom Fehlen meines Kindes.
  • Ich unterstütze die Schule in ihrem Bemühen mein Kind für eine gesunde Ernährung zu sensibilisieren, in dem ich ihm ein ausreichendes und möglichst gesundes Frühstück (auch Getränk) mitgebe.

Regeln für den Bereich der Ganztagsschule

In den Fluren und Klassenräumen

  • Meinen Schulranzen stelle ich auf bzw. in die gekennzeichneten Bänke und Regale auf dem Schulflur.
  • Meine Jacke und meine Straßenschuhe bleiben am Haken und auf dem Regal vor der eigenen Klasse.
  • Im gesamten Innenbereich der Schule beachte ich die Hausschuhpflicht

 

Hausaufgabenbetreuung bzw. Betreuung:

  • Ich gehe leise zu den Hausaufgabenbetreuungsräumen und störe die arbeitenden Schüler nicht.
  • Dort beginne ich zügig mit meiner Arbeit.
  • Auch wenn ich keine Hausaufgaben zu erledigen habe, melde ich mich bei der Hausaufgabenbetreuung.
  • Wenn ich meine Hausaufgaben erledigt habe, spreche ich mit meiner Betreuerin ab, ob bzw. wann ich den Raum verlassen und auf den Schulhof in die Mittagsbetreuung gehen darf. Ich ziehe mich leise an und gehe leise in die Mittagsbetreuung.

 

Kurse:

  • Wenn mein Kurs in fremden Räumen stattfindet, gehe ich nicht an die Sachen anderer Kinder.
  • Den Raum verlasse ich so, wie ich ihn vorgefunden habe.

 

Regelverstöße

  • Bei Regelverstößen erhält der Klassenlehrer mündlich oder schriftlich eine entsprechende Mitteilung.
  • Auf wiederholte Regelverstöße folgt die Anwendung des 3-Stufen-Programms (S. 14)

 

Weitere Regeln für Schülerinnen und Schüler

  • Ich grenze niemanden aus.
  • Ich weiß, dass alle Menschen verschieden sind.
  • Auch wenn jemand anders ist oder anders aussieht als ich, gehört er zu uns.
  • Ich weiß, dass andere auszulachen oder ihnen schlimme Wörter zu sagen, weh tut!
  • Ich gehe vorsichtig mit allen Dingen um.
  • Wenn ich etwas aus Versehen kaputt mache, sage ich Bescheid.
  • Wenn ich mir etwas leihen möchte, frage ich.
  • Im Schulgebäude gehe ich langsam und verhalten mich ruhig und leise.
  • Ich höre auf Flurlotsen, wenn sie mich freundlich daran erinnern.
  • In der Hofpause gehe ich auf den Schulhof.
  • Dort darf ich rennen, toben und spielen.
  • Ausgeliehenes Spielmaterial bringe ich danach zurück.
  • Ich komme pünktlich zum Unterricht und bringe mein Unterrichtsmaterial vollständig mit.
  • Ich bin freundlich zu anderen, ich helfe anderen und vertrage mich mit ihnen. Ich achte darauf, dass starke Kinder auf schwächere achten.
  • Ich darf „NEIN“ sagen, wenn ich mich z.B. bedrängt, bedroht, angegriffen und ausgenutzt fühle.
  •  
  • Wenn Kinder sich streiten:
  • sage ich: “Hört auf!“
  • Bei einer schlimmen Prügelei hole ich Hilfe.
  • Nach einem Streit, an dem ich beteiligt war, entschuldige ich mich.

In der Regenpause bleibe ich in meinem Klassenraum.

  • Dort darf ich spielen, aber nicht rennen und toben.
  • In meinem Klassenraum darf ich leise spielen, malen, lesen … .
  • Ich lasse die Klassenraumtüren in der Regenpause offen. Falls jemand sie zumacht, mache ich sie wieder auf.

 

Nach der Pause gehe ich ruhig in den Klassenraum und setze mich auf meinen Platz.

  • Im Klassenraum beschäftige ich mich leise.

 

Ich halte Ordnung:

  • Ich räume meine Sachen selber weg und helfe anderen beim Aufräumen.
  • Nach dem Unterricht verlasse ich den Klassenraum ordentlich.
  • Ich halte auch die Toiletten sauber.
  • Ich trenne Müll.
  • Ich spare Strom und Wasser.

 

Wenn ich in die Bücherei gehen will, gehe ich gleich nach der Frühstückspause dorthin.

 

Am Freitag räumt eine der vierten Klassenden Schulhof auf.

 

Während der gesamten Busfahrt sitze ich auf meinem Platz.

 

Wenn ich mich nicht an die Regeln der Schulordnung gehalten habe, muss ich mit Folgen rechnen, z.B.:

  • einer zusätzlichen Aufgabe
  • den Schaden ersetzen
  • dem Ausschluss von zukünftigen schönen Veranstaltungen
  • Eintrag ins Klassenbuch
  • Mitteilung an die Eltern
  • angemessene Entschuldigung

 

Wenn ich mehrfach gegen die Regeln der Schulordnung verstoße, wird nach dem 3-Stufen-Programm verfahren.

 

Das 3-Stufen-Programm sieht diese Schritte vor:

 

  1. Stufe:

Gespräch der Schülerin oder des Schülers mit der Klassen- oder FachlehrerIn

  1. Stufe:

Gespräch der Schülerin oder des Schülers mit der KlassenlehrerIn und der Schulleitung. Auf Wunsch kann der Beratungslehrer mit Einverständnis aller Beteiligten hinzugezogen werden.

  1. Stufe:

Gespräch der Schülerin oder des Schülers und seinen Eltern mit der KlassenlehrerIn und der Schulleitung. Auf Wunsch kann der Beratungslehrer mit Einverständnis aller Beteiligten hinzugezogen werden.